2. Soziale Stadt – Hilfen sichtbar, erreichbar und für alle zugänglich
Eine solidarische Stadt sorgt dafür, dass Unterstützung dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Viele Hilfsangebote existieren bereits – sie müssen jedoch besser sichtbar, verständlicher und leichter zugänglich werden.
Zentrale Sozialplattform
Deshalb fordern wir:
- Aufbau einer städtischen Online-Plattform mit allen sozialen Hilfs- und Beratungsangeboten
- Übersichtliche Suche nach Thema, Zielgruppe und Stadtteil
- Verständliche Erklärtexte ohne Fachjargon
- Anonyme Nutzung zur Senkung von Hemmschwellen
- Regelmäßige Aktualisierung
Beratung vor Ort stärken
Deshalb fordern wir:
- Infopunkte in Bürgerbüros, Bibliotheken, Schulen, Seniorentreffs und am Bahnhof
- Gut geschultes Personal zur schnellen Weitervermittlung
- Verständliche, barrierearme Informationsmaterialien
- Mobile Sozialberatung für Menschen mit eingeschränkter Mobilität
Soziale Wochen etablieren
Deshalb fordern wir:
- Jährliche „Soziale Wochen“ mit allen Trägern und Initiativen
- Infostände, offene Türen und Mitmachangebote
- Jährlich wechselnde Themenschwerpunkte
- Aktive Öffentlichkeitsarbeit
Barrierefreiheit und Mehrsprachigkeit
Deshalb fordern wir:
- Mehrsprachige Informationen und Angebote in einfacher Sprache
- Barrierefreie digitale und analoge Aufbereitung
- Zentrale Informationen auch in Gebärdensprache
Leitbild Soziales
Eine soziale Stadt schaut hin, hilft konkret und lässt niemanden allein. Unterstützung darf nicht unsichtbar sein.