Termine

23. September 2017 - 23. März 2018 | 1 Einträge gefunden
Solidaritätsveranstaltung für Mesale Tolu
28. September 2017 19:00 – 21:00 Uhr
Informations- und Solidaritätsveranstaltung zu der aus Ulm stammenden türkischstämmigen deutschen Journalistin Mesale Tolu, die zusammen mit ihrem Kind seit Mai 2017 wegen ihrer regierungskritischen Journalistinnenarbeit in einem Istanbuler Gefängnis inhaftiert ist. mehr...
WEINSTUBE REUTIN in Lindau-Reutin, Kemptener Straße 45 statt
 
2. März 2017 Xaver Merk

Armutsbericht des Wohlfahrtsverbandes


Das Allgäu über dem bayerischen Durchschnitt
12,1Prozent der Menschen im Allgäu leben in Armut 

Xaver Merk, Bundestagskandidat der LINKEN. im Allgäu: „Viel zu viele Menschen im Allgäu leben in Armut. Die Forderung nach Mindestsicherung von 1.050 Euro und Anhebung des Mindestlohns wird immer aktueller“.

„Der heute veröffentlichte Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes zeigt auf, dass die Armut in Deutschland mit 15,7 Prozent der Gesamtbevölkerung auf einem neuen Höchststand ist. Auch im reichen Bayern wurde mit 11,6 Prozent ein neuer Armutsrekord gezählt. Und das Allgäu setzt noch einen drauf: 12,1 Prozent aller im Allgäu wohnenden Menschen leben in Armut. Die regionalen Unterschiede sind dabei groß, doch nirgendwo so extrem wie in Bayern: Während in München lediglich 9,6 Prozent der Bevölkerung als arm gilt, leben in Nürnberg 22,3 Prozent der Menschen unterhalb der Armutsgrenze“, fasst Xaver Merk der Vorsitzende des Kreisverbandes Allgäu der Partei DIE LINKE. zusammen. „Die Zahlen belegen klar: Die Staatsregierung verfehlt das Ziel gleichwertiger Lebensverhältnisse in Bayern zu schaffen meilenweit“. Merk, der auch Mitglied des Parteivorstandes ist, weiter: „Die Forderungen der Partei DIE LINKE. nach einer sanktionsfreien Mindestsicherung in Höhe von 1.050 Euro sowie einem Mindestlohn von 12 Euro, der wirksam vor Armut schützt, sind aktueller denn je. Das gilt gerade für die rund 60.000 Menschen in den Landkreisen Ober- und Unterallgäu sowie Lindau, die von Armut unmittelbar betroffen sind“.