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Infostand Lindenberg
16. September 2017 09:00 – 12:00 Uhr
Lindenberg - Stadtplatzmehr...
 
10. Mai 2017

Bundestagsabgeordneter Klaus Ernst spricht zum Thema „Rente“ in Memmingen

Gute Resonanz für ein wichtiges Thema: Die Rente

Klaus Ernst, MdB DER LINKEN als angegierter Redner

Susanne Ferschl, Bundestagskandidatin (l.) und Ramona Goldhofer, stellv. Vorsitzende des Kreisverbandes Allgäu (r.)

Xaver Merk, Vorsitzender des Kreisverbandes Allgäu und Bundestagskandidat

Die Partei DIE LINKE fordert Änderungen für eine solidarische und gerechte Rente

(Memmingen) Der Kreisverband Allgäu der Partei DIE LINKE konnte mit dem MdB Klaus Ernst einen redegewandten Experten zum Thema „Rente“ für die Veranstaltung am 10.05.2017 in Memmingen gewinnen. Einen Bezug zur Praxis und Basis der Beschäftigten stellte Bundestagskandidatin Susanne Ferschl (Kreisverband Kaufbeuren) her. Der Vorsitzende des Kreisverbandes Allgäu, Xaver Merk, moderierte gekonnt durch die Veranstaltung.

Vor allem viele junge Menschen kamen zu der Veranstaltung der Partei DIE LINKE am 10.05.2017 nach Memmingen, zu der der Allgäuer Kreisverband eingeladen hatte. Eine Rente, die in der Beitragshöhe nicht überfordert, paritätisch von Arbeitgebern und Arbeitnehmern finanziert wird und gleichzeitig den bisherigen Lebensstandard absichert. Dieses Ziel wünschen sich vor allem junge Menschen, die sich zunehmend vor allem wegen prekären und schlecht bezahlten Beschäftigungsverhältnissen (z.B. Leiharbeit oder Kettenbefristungen) vor Altersarmut fürchten müssen.

Der Bundestagsabgeordnete Klaus Ernst konnte für alle VeranstaltungsteilnehmerInnen gut verständlich darstellen, welche Fehlentscheidungen in der Vergangenheit getroffen wurden, die nun für viele Menschen direkt zu einer „Armutsrente“ führt. Aber die Partei DIE LINKE hat auch eigene Konzepte, was zu tun ist, damit die Rente künftig wieder den Lebensstandard absichert sowie Antworten auf die Finanzierungsfrage. So muss das über Jahre abgesenkte Rentenniveau wieder deutlich angehoben werden und die Rentenlücke durch die verordnete private Vorsorge („Riesterrente“) wieder über die gesetzliche Rentenversicherung geschlossen werden. Zu Finanzierung sollen sämtliche Einkommen aus Erwerbstätigkeit in die Finanzierung einbezogen und die Beitragsbemessungsgrenze aufgehoben werden.

Die Bundestagskandidatin aus dem Allgäu, Susanne Ferschl, konnte nicht nur anhand zahlreicher Praxisbeispiele die Missstände im Rentensystem aufzeigen sondern stellte auch die Forderungen der Gewerkschaften in einen direkten gemeinsamen Kontext zur Partei DIE LINKE. Eine gelungene Veranstaltung, die mit einer lebendigen Diskussion zu Ende ging.